Erreichen wir bald die Grenzen des Internets?

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YinYang
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Beitragvon YinYang » 26.09.2008, 11:35

12.09.2008 - Energieeffizienzprobleme und ein simples mathematisches
Problem bedrohen das Wachstum des Internets. Der eco-Verband der
deutschen Internetwirtschaft sieht Handlungsbedarf. Der
(http://www.eco.de/) eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft
wagte auf seinem Kongress am 11. September in Köln einen Blick über
die Grenzen des Internets hinaus: So strapazieren die stark
wachsende Breitbandpräsenz und immer mehr Nutzer die bisherige
Infrastruktur des Internets bereits gewaltig. Die daraus
resultierenden Probleme seien jedoch, so Frank Orlowski vom eco,
bereits erkannt und lösbar. Vielmehr Kopfzerbrechen hingegen
bereitet den Experten ein ganz anderes Problem: Die Anzahl der
verfügbaren IP-Adressen nach dem IPv4-Standard ist definitiv endlich
und liegt, mathematisch bedingt, bei exakt 4.294.967.296
darstellbaren Möglichkeiten. Heute existieren bereits vier
Milliarden IP-Adressen; nach Berechnungen der Vergabestelle Internet
Assigned Numbers Authority (IANA) sollen bereits 2011 keine freien
Kombinationsmöglichkeiten mehr verfügbar sein. IPv4-Adressen würden
also aufgrund ihrer Knappheit an Wert gewinnen oder sogar
versteigert werden - für Harald A. Summa vom eco ein echtes
Horrorszenario. Abhilfe schaffen könnte eine Migration des gesamten
Internets auf den IP-Adressen-Standard IPv6, welcher einen
gigantischen Adressraum bietet und bereits seit einigen Jahren
entwickelt wird. Die Provider würden die Umstellung jedoch
verschlafen, vermutlich sei der Leidensdruck noch nicht groß genug,
vermutet Harald A. Summa. Ein weiteres großes Problem im
Zusammenhang mit der Infrastruktur sind die Schwierigkeiten der
Energieeffizienz, mit denen Rechenzentren heute zu kämpfen haben.
Laut Dr. Dieter Schramm von Dell Global Services flössen lediglich
dreißig Prozent der Energie in einem Rechenzentrum in die
IT-Leistung, siebzig Prozent würden für die Stromerzeugung und
Kühlung gebraucht. Lediglich 54 Prozent des Stroms kämen tatsächlich
im Prozessor an. Mögliche Lösungsansätze seien eine strikte Trennung
zwischen kalter und warmer Luft bei der Kühlung und ein höherer Grad
an Flexibilität, abhängig von der Außentemperatur. Die größten
Stromfresser seien Kompressoren und Kältemaschinen, so Dr. Dieter
Schramm. Die Einsatzzeiten dieser Geräte müssten dringend verringert
und energieeffizientere Server entwickelt werden.

ECIN News vom 17. September 2008

Marcx
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Beitragvon Marcx » 04.10.2008, 11:08

Moinsen,

nette Theorie, aber wohl nicht zutreffend.

Das Internet wird überleben, denn wie sähe schon unsere heutige Welt ohne aus?

Banken, Netwerke, Shops, Werbung, Film, Musik...all das würde zig Milliarden Umsatzverlust machen.Dies lassen die führenden Konzerne nicht zu.
Da werden eben lieber einige Millionen investiert um eine Umstellung zu erreichen, als den mehrfachen Verlust zu riskieren.

" so hoffe ich doch, denn wenn wirklich so kommt wie oben Schwarzmalerisch betrachtet wird, kann ich abschalten. Denn dann wirds wahrscheinlich wieder Traffic Volumn und Co geben. Also heisst es wohl dann Auf Wiedersehen du schöne Flatrate"

mfg de Marcx

Freaky
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Beitragvon Freaky » 26.11.2008, 01:24

Haben denn die Menschen das endlose nicht schon mehrfach überschritten ! ? :wacko:
:thumbsup:


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